top of page

Der erhoffte Quotenretter Menowin Fröhlich!

  • 19. Apr.
  • 3 Min. Lesezeit


Aktuell flimmert die 22. Staffel von "Deutschland sucht den Superstar" über die RTL-Kanäle.

Mit 10 Episoden wurde das Format auf die bisher minimalste Staffeldauer verkürzt. Diese besteht aus fünf Casting- und zwei Recall-Folgen. Beendet wird "DSDS" 2026 immerhin mit drei Liveshows. Jedoch gibt es dieses Jahr neu einen Ableger, der exklusiv bei RTL+ ausgestrahlt wird. "DSDS Reality", welches von Juliette Schoppmann (46) präsentiert wird startet am 21. April mit weiteren 10 Folgen. Dort sollen die Kandidatinnen und Kandidaten auf ihrer Arbeit zum "Superstar"-Titel begleitet werden. Juliette Schoppmann dazu:

"Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie herausfordernd diese Zeit sein kann – aber auch, wie viele unvergessliche Momente sie bereithält. Genau deshalb liegt es mir besonders am Herzen, die Talente nicht nur stimmlich, sondern auch menschlich zu begleiten. Umso mehr freue ich mich, dass wir dem Ganzen in der ‚DSDS Reality‘ noch mehr Sichtbarkeit geben".


Tatsächlich wurde das in der Vergangenheit von der Community in der Vergangenheit oft kritisiert, dass die Kandidaten des Formates nicht wirklich mehr eine Rolle spielen. Die Idee dahinter ist gar nicht verkehrt, auch wenn die Reise lange nicht mehr das ist, was es einmal war.

So war "DSDS" in seinen Glanzjahren ein Selbstläufer. Millionen Zuschauer fieberten in der Vergangenheit mit, wenn der Kampf um den "Superstar"-Titel in die heiße Phase ging.

Unvergessen natürlich das Duell zwischen Mehrzad Marashi (45) und Menowin Fröhlich (38) in der siebten Staffel. Zwei wirklich gute Sänger duellerierten sich Woche für Woche. Gefühlt ganz Deutschland fieberte mit und verfolgte das Duell.

So wird man auch niemals die Verkündung von Marco Schreyl (52) vergessen, als er das "Me" aussprach und Menowin für eine Mili-Sekunde dachte, er sei der neue "Superstar" und kurz darauf in die Realität zurückgeholt wurde, als eben Mehrzad's Name ausgesprochen wurde.


Das wohl spektakulärste Duell der "DSDS"-Geschichte: Menowin vs. Mehrzad
Das wohl spektakulärste Duell der "DSDS"-Geschichte: Menowin vs. Mehrzad

Menowin war aufgrund seiner "DSDS"- Vergangenheit und seine immer wiederkehrende Drogen-Skandale danach bekannt und wurde erstmalig im Jahr 2015 für "Promi Big Brother" in das Reality-Genre eingebracht. Die damalige Staffel war ein vollger Erfolg für Sat.1. Als man im Jahr 2020 Quotenprobleme mit der regulären "Big Brother"-Staffel hatte, ließ man Promis mit einziehen. Ein Hoffnungsträger dabei war eben auch Menowin Fröhlich. Denn was man dem umstrittenen Menowin lassen muss, er hat einfach ein Gesangstalent und deshalb auch eine relativ hohe Fanbase für einen ehemaligen "DSDS"-Teilnehmer. Und deshalb wurde für ihn erstmalig die Regel gebrochen. Er zig als ganz normaler Bewohner im normalen Haus des großen Bruder's ein.

Viel Erfolg hatte man mit diesem Vorhaben nicht. Die Quotenerfolge blieben aus und Menowin zog nach zwei Wochen wieder aus, da die Staffel während dem Ausbruch der ersten COVID-19-Pandemie in Deutschland produziert wurde und er sich um seine Familie sorgte.

Auch bei "Das Sommerhaus der Stars" und "Promis unter Palmen" wirkte er mit.


Menowin Fröhlich wirkte sowohl bei "Promi Big Brother", als auch bei "Big Brother" mit.


Und nun wiederholt sich die Geschichte da etwas. Und er kehrt zu dem Format zurück, mit dem alles begonnen hatte.

Menowin ist wieder als Kandidat bei "DSDS" dabei. Er war die Begleitung seiner Tochter Jiepen Joelina Fröhlich (17), die in die Fußstapfen ihres Vaters treten wollte. Doch sie konnte die Jury um Dieter Bohlen (72), Isi Glück (35) und Bushido (47) nicht überzeugen.

Danach durfte Menowin "I Just Called to Say I Love You" von Stevie Wonder performen. Gesanglich war der Auftritt top- ohne Zweifel!

Dann passierte etwas, was bisher niemals möglich war. Dieter Bohlen fragte Menowin, ob er Lust hätte nochmals mitzumachen. Er begründete die Möglichkeit damit, dass die Altersgrenze abgeschafft wurde. Jedoch war bisher nicht bekannt, dass eine Faustregel des Formates über Nacht gekippt wurde. Ein Teilnehmer der Livesendungen durfte bisher nicht noch einmal als Kandidat mitwirken. Und Menowin war nicht irgend ein Teilnehmer- er war Finalist.

Die Zuschauer sind sich auch dieses mal wieder uneinig. Eine Hälfte freut sich für die zweite Chance, die andere Hälfte findet das unfair. Und ja gegenüber den anderen Kandidaten ist das durchaus sehr unfair.

RTL wird sich über die Teilnahme aus mehreren Gründen die Hände reiben. Man wird sich mit Menowin natürlich steigende Quoten und Aufrufe erhoffen. Und ganz zufällig ist er ja dann auch im Ableger "DSDS-Reality" dabei. Das Interesse an den Livesendungen könnte mit Menowins Auftritten wieder höher sein.

Und zu guter Letzt: Wird Menowin gewinnnen, hat man einen Gewinner gefunden, den man super vermarkten kann.

Ob das alles reiner Zufall ist? Lassen wir so hingestellt. Ob man dem Format und dessen Glaubwürdigkeit damit einen Gefallen tut? Für diese kurze Staffel mit Sicherheit. Ob eine weitere Staffel vorgesehen ist, ist bisher so oder so unklar. Das bedeutet die Kritik wird den Verantwortlichen relativ egal sein.

Menowin Fröhlich, der deutlich abgenommen hat, nimmt ein drittes mal (war bereits 2005 unter den Top 20) bei "DSDS" teil.
Menowin Fröhlich, der deutlich abgenommen hat, nimmt ein drittes mal (war bereits 2005 unter den Top 20) bei "DSDS" teil.


Medien: (c) RTL, IMAGO / APress, Getty ImagesRTL / Stefan Gregorowius, Joyn



Kommentare


bottom of page